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Gütesiegel "Effizienzhaus"

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(14.12.2009) Effizienzhaus, Effizienzhäuser, Deutsche Energie-Agentur dena, dena-Gebäudelabel, Effizienzhaus 70, Effizienzhaus 55, Neubau, Effizienzhaus 100, Altbau, Energieeinsparverordnung EnEV, Effizienzhaus-LabelEnergieeffiziente Wohnhäuser sollen zukünftig auf den ersten Blick erkennbar sein - und zwar an dem neuen Gütesiegel "Effizienzhaus" der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena). Das Gütesiegel "Effizienzhaus" lässt einen sehr niedrigen Energiebedarf erwarten:

Miet- und Kaufinteressenten sowie Bauherren sollen damit ein verlässliches Auswahlinstrument erhalten, ohne sich mit technischen Details der Bauausführung beschäftigen zu müssen.
Eigentümer, Bauträger und Wohnungsunternehmen können ihre Gebäude als "Effizienzhäuser" öffentlichkeitswirksam hervorheben, unter anderem mit einem gut sichtbaren Hausschild.
Private Hausbesitzer zeichnen sich damit als Vorreiter für Energieeffizienz aus, während gewerbliche Eigentümer Maßstäbe im Wettbewerb setzen und sich am Markt als Ansprechpartner für "Effizienzhäuser" positionieren.

Die Anforderungen der dena an die Energieeffizienz der Gebäude entsprechen den gleichnamigen Standards der KfW, die in ihrem Programm "Energieeffizient bauen und sanieren" jeweils die passende Förderung anbietet. Allerdings wird das dena-Gebäudelabel nur für die besonders guten Standards vergeben:

Effizienzhaus 70 und 55 bei Neubauten und
Effizienzhaus 100, 85, 70 und 55 bei sanierten Altbauten.

Die Zahlen beziehen sich als Prozentangaben auf die in der neuen Energieeinsparverordnung (EnEV) vorgeschriebenen Werte für Neubauten. Je niedriger die Zahl, desto höher die Energieeffizienz. Ein neu gebautes oder saniertes "Effizienzhaus 55" benötigt beispielsweise nur 55 Prozent der Energie, die der Gesetzgeber als Maximum für Neubauten vorschreibt.


Vorstellung des Effizienzhaus-Qualitätssiegel für Wohngebäude im März 2009 (v.l.n.r. Minister Wolfgang Tiefensee, Thomas Kwapich (dena), Wolfgang Kroh (KfW))

Der Weg zum "Effizienzhaus"-Label

Wer das "Effizienzhaus"-Label der dena nutzen will, muss die energetische Qualität seines Gebäudes anhand eines Energieausweises mit dena-Gütesiegel nachweisen. Die dena prüft die Unterlagen und legt den Label-Standard zwischen 55 und 100 fest. Stichproben stellen zusätzlich sicher, dass die von der dena geprüften Effizienzhäuser halten, was sie versprechen. Nach der Prüfung erhält der Gebäudeeigentümer ein Zertifikat und eine hochwertige Plakette, die am Gebäude angebracht werden kann. Eine Identifikationsnummer garantiert die Echtheit des Labels.

Fertighausanbieter oder Bauträger können auch vor der Baufertigstellung damit werben, dass ihre Häuser mit dem dena-Gütesiegel "Effizienzhaus" erhältlich sind. Sie verpflichten sich in diesem Fall, dem Kunden bei der Wahl dieses Angebots vertraglich zuzusichern, dass der energetische Standard eingehalten und der von der dena vorgegebene Prüfprozess durchgeführt wird.

siehe auch für zusätzliche Informationen:Effizienzhaus, Effizienzhäuser, Deutsche Energie-Agentur dena, dena-Gebäudelabel, Effizienzhaus 70, Effizienzhaus 55, Neubau, Effizienzhaus 100, Altbau, Energieeinsparverordnung EnEV, Effizienzhaus-Label

Effizienzhaus: Antrag und Nachweis der energetischen Qualität
Interview mit dena-Geschäftsführer Stephan Kohler zum "Effizienzhaus"
zukunft-haus.info/effizienzhaus
Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena)
Fördermittel von Energieversorgern und der öffentlichen Hand
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"Effizienzhaus" - Neues Qualitätssiegel für Wohngebäude (29.3.2009)
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siehe zudem:

Dämmung • Fassadendämmung Dachdämmung Fenster • Heizung • Solarwärme • erneuerbare Energien • Raumlufttechnik Fertighäuser • Energieberatung bei BAULINKS.de
Literatur / Bücher zu den Themen Hauskauf, Fertighaus, Energieausweis, EnEV, Baufinanzierung, Baubeschreibung, Bauvertrag, Baurecht bei Baubuch / Amazon.de
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