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(29.9.2009)
Die
Ausgabe 2009 der Energieeinsparverordnung (EnEV) weist den Weg: Beim täglichen
Verbrauch muss noch mehr Energie gespart werden - das gilt u.a. auch für die
Beleuchtung von Büroräumen. Die EnEV erfasst zwar nur Neu- und Umbauten. Doch
spätestens, wenn Beleuchtungsanlagen 15 Jahre oder älter sind, ist es höchste
Zeit, sich Gedanken über einen Austausch gegen moderne Beleuchtungstechnik zu
machen. Neuanlagen verfügen, so die Brancheninitiative licht.de, über
"eingebaute Energieeffizienz". Der Lohn für eine Umrüstung ist besseres Licht
und geringere Betriebskosten. Zum Energiesparpaket gehören ...
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| in der Lichtlenkung optimierte Leuchten, |
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| Lampen mit hoher Lichtausbeute, |
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| elektronische Vorschaltgeräte für den effizienten Betrieb der Lampen und |
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| ein Lichtmanagement, das Tageslicht berücksichtigt. |
Neben Kompaktleuchtstofflampen, die zum Beispiel in Büro-Stehleuchten Licht für den Schreibtisch spenden, sind vor allem röhrenförmige Lampen mit 16 Millimeter Durchmesser Grundlage für mehr Effizienz. Sie haben mit bis zu 100 Lumen/Watt die höchste Lichtausbeute aller Leuchtstofflampen. Das heißt, sie erzeugen mit wenig Energie (Strom in Watt) viel Licht (Lichtstrom in Lumen).
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Licht für den Menschen
Leuchten, die auf diese Lampen zugeschnitten sind, haben einen hohen Wirkungsgrad. Sie verteilen das Licht besonders effektiv. Davon profitiert auch die Beleuchtungsqualität: Licht, das für den Menschen und seinen Arbeitsplatz geplant wurde, erfüllt hohe Ansprüche. Gute visuelle Ergonomie sorgt für Wohlbefinden und fördert die Gesundheit. Heute werden häufig direkt/indirekt strahlende Leuchten eingesetzt. Untersuchungen haben ergeben, dass viele Menschen den indirekten Lichtanteil als besonders angenehm empfinden.
Lichtmanagement mit EVGs
Der dritte Baustein für sparsamen Energieverbrauch sind elektronische Vorschaltgeräte (EVGs). Sie stellen zugleich eine lange Lebensdauer der Lampen sicher. Und sie ermöglichen Beleuchtungsqualität, unter anderem durch schnellen Start, konstantes, ruhiges Licht und die automatische Abschaltung defekter Lampen. Schließlich ermöglichen EVGs in entsprechender Ausführung das Dimmen der Leuchtstofflampen und die Kommunikation mit anderen Geräten innerhalb eines Lichtmanagement-Systems.
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Präsenzkontrolle - also Licht nur bei Anwesenheit - ist bereits Lichtmanagement. In größeren Ausbaustufen kann die Beleuchtung stärker automatisiert werden, zum Beispiel für eine tageslichtabhängige Regelung: Steht ausreichend Tageslicht für das notwendige Beleuchtungsniveau zur Verfügung, wird das künstliche Licht gedimmt und entsprechend Energie eingespart. Fällt weniger Tageslicht durch Fenster oder Oberlichter, sorgt künstliches Licht für die notwendige Helligkeit.
Ebenso effizient wie Leuchten mit Leuchtstofflampen sind LED-Systeme, von denen sich einige auch für die Beleuchtung von Büroräumen eignen.
siehe auch für zusätzliche Informationen:![]()
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| licht.de – die Fördergemeinschaft Gutes Licht |
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