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Hygrostat: Lüftungssteuerung im Schalterrahmen

(8.4.2008; light+building-Bericht)Lüftungssteuerung, Luftfeuchtigkeit, dezentrale Lüftung, Entfeuchtungsgerät, Schimmelbildung, Entfeuchtung, Raumklima, Feuchtigkeitsgehalt der RaumluftFür ein gesundes Raumklima spielt die Luftfeuchtigkeit eine entscheidende Rolle. Diese richtig zu regulieren und so Schäden durch z. B. Schimmelbildung zu vermeiden, ist die Aufgabe des JUNG Hygrostaten.

Entfeuchtungsgerät, dezentrale Lüftung, Luftfeuchtigkeit, Schimmelbildung, Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft, Entfeuchtung

Mithilfe eines integrierten Sensors erfasst der Hygrostat den Feuchtigkeitsgehalt und die Temperatur im Raum. Übersteigt die Luftfeuchtigkeit einen zuvor am Drehknopf des Hygrostaten eingestellten Sollwert, wird ein angeschlossenes Gerät zur Entfeuchtung des Raums aktiviert. Dies ist meist ein Ventilator, kann aber auch z.B. ein Heizstrahler oder Fensterantrieb sein. Der angeschlossene Ventilator leitet die überschüssige Feuchtigkeit aus dem Raum, bis der am Hygrostat gewählte Wert wieder erreicht ist.

Die ideale Luftfeuchtigkeit hängt aber auch von der Raumtemperatur ab. Deshalb behandelt der Hygrostat den eingestellten Sollwert in gewissen Grenzen flexibel. Das heißt, er berücksichtigt den physikalischen Effekt, dass warme Luft mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann als kalte. Misst der Hygrostat beispielsweise eine höhere Raumtemperatur als die festgelegte Referenztemperatur von 21°C, lässt er entsprechend mehr Luftfeuchtigkeit zu - und weniger bei einer niedrigeren Raumtemperatur. So wird eine unnötige Entlüftung vermieden und damit Energie gespart.

Mit seiner Laufzeitüberwachung soll der Hygrostat zudem verhindern, dass bei zu feuchter Umgebungsluft - wie z.B. bei einem Gewitter - der Raum zu lange entfeuchtet wird. Damit das angeschlossene Gerät nicht uneingeschränkt läuft, schaltet der Hygrostat nach etwa einer Stunde in den Standby-Betrieb. Das Entfeuchtungsgerät wird für vier Stunden ausgeschaltet. Ist nach Ablauf dieses Zeitraums die Luftfeuchtigkeit weiterhin zu hoch, aktiviert der Hygrostat das Gerät erneut. Der Standby-Betrieb wird über eine rote LED signalisiert und kann jederzeit manuell beeinflusst werden.

Installationsbeispiel Hygrostat in einem Bad:

Ein weiteres technisches Merkmal des Hygrostaten ist die Festwertregelung. Um zum Beispiel in öffentlichen Gebäuden oder vermieteten Objekten zu verhindern, dass der Feuchtigkeits-Sollwert von Unbefugten verstellt wird, kann der Hygrostat an der Rückseite auf eine Festwertregelung eingestellt werden. Der Sollwert ist dann fixiert auf 60% relative Feuchte, und zwar unabhängig von der Stellung des Drehknopfs am Gerät.

Die richtige Montage

Für einen optimalen Betrieb wird der Hygrostat in ca. 1,5 m Höhe an der Wand montiert. Die Stelle sollte frei von Zugluft, direkter Sonneneinstrahlung und Abwärme elektrischer Verbraucher sowie Heizkörper sein. Der Untergrund sollte möglichst nicht aus feuchtigkeitsbindendem Material wie z.B. Gipskarton sein, da das Regelverhalten des Hygrostaten sonst beeinträchtigt werden könnte. Ideal zur Montage eignen sich etwa Fliesen und andere feuchtigkeitsneutrale Untergründe.

Der Hygrostat ist in folgenden JUNG Schalterserien erhältlich: AS 500, den A-, CD- und LS-Programmen sowie im LS-design.

siehe auch für weitere Informationen:Lüftungssteuerung, Luftfeuchtigkeit, dezentrale Lüftung, Entfeuchtungsgerät, Schimmelbildung, Entfeuchtung, Raumklima, Feuchtigkeitsgehalt der Raumluft

Albrecht Jung GmbH

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siehe zudem:

Wohnungslüftung Gebäudeautomation • Elektroinstallation Gebäudetechnik bei BAULINKS.de
Literatur / Bücher zu den Themen Fassade, Fenster, Wintergarten bei Baubuch / Amazon.de
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